zdi im Kreis WAF

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Qualitätssiegel

Mit der Verleihung des zdi-Qualitätssiegels 2019 wird anerkannt, dass sich die Partner des zdi-Netzwerks im Kreis Warendorf, gegründet am 5. Mai 2008, in besonderer Weise für die Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in ihrer Region einsetzen.

zdi-Koordinatoren tauschen sich im Kreis Warendorf aus

Kontinuierlicher Austausch praktischer Erfahrungen – das ist vor allem für die Betreuerinnen und Betreuer eines zdi Netzwerkes eine wichtige Maßnahme, um erfolgreich Netzwerkarbeit zu betreiben.

In diesem Zusammenhang treffen sich die zdi-Koordinatorinnen und Koordinatoren zweimal jährlich bei ihren Regionalkreissitzungen. Diese werden in den jeweiligen Regierungsbezirken in NRW organisiert. Zum Jahresende 2016 begrüßte das zdi-Netzwerk im Kreis Warendorf die Teilnehmer des Regionalkreises Münster im Schülerlabor PhänomexX in Ahlen. An diesem Treffen nahmen auch Vertreter der Bezirksregierung Münster, der Kommunalen Koordinierungen des NRW Übergangssystems „Kein Abschluss ohne Anschluss“, der Schülerlabore sowie der Regionalen Bildungsnetzwerke teil.

Im Fokus standen die einzelnen Berichte aus den Regionen, in denen über neue Entwicklungen, neue Partner und Maßnahmen, Herausforderungen bei der Umsetzung und Pläne für zukünftige Projekte gesprochen wurde. Die zdi Geschäftsstelle und Brigitte Timmer vom MIWF NRW (Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen) berichteten über aktuelle Sachstände zu Förderprogrammen und gaben einen Ausblick für das Jahr 2017. „Wir freuen uns, dass sich die zdi-Geschäftsstelle und das MIWF regelmäßig die Zeit nehmen, um uns unmittelbare Rückmeldung auf unsere Fragen zu geben. Denn trotz des zentralen Regionalbezugs, beschäftigen uns zdi-Koordinatoren ähnliche übergeordnete Fragestellungen, die immer offen besprochen werden“, erklärt Barbara Köß, Koordinatorin des zdi-Netzwerkes im Kreis Warendorf.

Die zdi-Koordinatorinnen und Koordinatoren nutzen die Gelegenheit und schauten den Schülerinnen und Schülern des Maria-Sybilla-Merian-Gymnasiums aus Telgte bei ihrer Arbeit im PhänomexX über die Schulter. An unterschiedlichen Lernstationen arbeiteten sie zum Thema Schall und Musik. Anhand ihrer Stationenkarten experimentierten sie mit ihrem Partner mit unterschiedlichen Klankörpern und Versuchsaufbauten zu Fragen wie: Wie entstehen Geräusche? Was rauscht in einer Muschel? Und was hat Musik mit Luft zu tun? So konnten zum Beispiel die Schwingungen der Töne durch Sandkörner auf der Membran aus Frischhaltefolie sichtbar gemacht werden. Ihre Beobachtungen notierten die Schülerinnen und Schüler in ihrem Forscherheften, damit diese im folgenden Schulunterricht aufgearbeitet werden konnten. Der eine oder andere zdi-Teilnehmer nahm auch selbst die Instrumente in die Hand und blies, zupfte und schlug begeistert unterschiedliche Töne an, um den Schall auf die Schliche zu kommen.

PhänomexX ist ein außerschulisches Schülerlabor, in dem der naturwissenschaftliche Unterricht beispielhaft gefördert und das schulische Lernen ergänzt wird. Das Angebot umfasst Lehrplan bezogene Inhalte und zeitgemäße, Schülerinnen und Schüler aktivierende Methoden. Die Themen werden als Stationenlernen präsentiert und stehen allen Schulen der Bildungsregion des Kreises Warendorf für den Zeitraum eines Schulhalbjahres zur Verfügung.