zdi im Kreis WAF

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Qualitätssiegel

Mit der Verleihung des zdi-Qualitätssiegels 2019 wird anerkannt, dass sich die Partner des zdi-Netzwerks im Kreis Warendorf, gegründet am 5. Mai 2008, in besonderer Weise für die Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses in ihrer Region einsetzen.

MINT-Fachtag im Kreis Warendorf

Zahlreiche Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Unternehmensvertretungen aus dem Kreis Warendorf waren der Einladung des zdi Netzwerkes im Kreis Warendorf, des Regionalen Bildungsbüros für den Kreis Warendorf sowie des Arbeitskreises MINT gefolgt und nutzten beim 2. Fachtag auf dem Zechengelände in beim Ahlen die Gelegenheit, in Sachen MINT zusammenzukommen.

Ziel des Tages war es, das Interesse der Mädchen und Jungen an Naturwissenschaft und Technik aufrecht zu erhalten und die „Faszination MINT“ spürbar werden zu lassen. Dies gelang gleich beim Auftakt der Veranstaltung durch den „Neugierologen“ Christoph Larssen, der anschaulich darstellte, wie sehr wir uns im Alltag auf ‚Wahrheiten‘ der Medien verlassen müssen, wenn wir selbst nicht wenigstens über naturwissenschaftliche Grundkenntnisse verfügen. „Da werden einem in einer Werbung für Schokolade dann schon mal Pinguine mit Bauchnabel geboten, und niemand merkt’s“, so Larssen. Auch das vielfach kokett vorgetragene ‚Mathe konnte ich noch nie!‘ stellt Larssen kritisch in Frage. „Es ist in Ordnung, wenn man Schwierigkeiten mit Mathe hat – aber es ist deswegen nicht großartig!“

Ein weiteres wesentliches Ziel der Veranstaltung war, Wirtschaft und Schule nachhaltig zusammenzubringen und weitere Kooperationen zu initiieren. Dort boten verschiedene Themenforen eine gute Gelegenheit für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Vertreter aus Industrie und Handwerk, ins Gespräch zu kommen. Vor allem die ortsansässigen Unternehmen hatten im Forum „Schulen & Handwerk – MINT-Kooperationen“ in Herrn Sievert,  Innungsmeister des Elektrohandwerks, einen guten Ansprechpartner für die Gründung und Aufrechterhaltung von Kooperationen mit Schulen.

Ein besonderes Highlight waren die Messestände, die von Schülerinnen und Schülern aus den Grund- und weiterführenden Schulen im Kreis betreut wurden. Dort konnten die Jungen und Mädchen ihre im Unterricht entstandenen MINT-Projekte vorstellen und Informationen von der ersten Projektidee bis zur Umsetzung liefern. Vor allem die in Kooperation mit lokalen Unternehmen, der Kreishandwerkerschaft oder außerschulischen Lernorten entstandenen Projekte boten ein erfolgreiches Beispiel guter Zusammenarbeit.

Dort haben sich besonders zwei Grundschulen aus Oelde profiliert. Die Edith-Stein-Grundschule stellte ein gemeinsam mit dem Energie-Lernort Oelde (ELOO) erstelltes Projekt vor. Die Albert-Schweitzer-Grundschule präsentierte gemeinsam mit der Gesamtschule Oelde die AG ‚Naturwissenschaftliches Experimentieren‘.

Auch die „Roboter-AG als P2P-Projekt“ ist ein seit Jahren erfolgreich laufendes Projekt zwischen Schülerinnen und Schülern und Unternehmen. Gestaltet wird es vom Thomas-Morus-Gymnasium und der Gesamtschule Oelde in Kooperation mit der GEA Westfalia Separator Group.

Darüber hinaus hatten die Besucherinnen und Besucher des Fachtags Gelegenheit, neben der Sichtung weiterer Projekte das ebenfalls auf dem Zechengelände angesiedelte Schülerlabor PhänomexX kennen zu lernen; dort wurde zum Thema „Informatik Grundlagen“ das neue PhänomexX-Konzept – Lerninhalte partizipativ entwickeln – vorgestellt – ein vor allem für Lehrkräfte interessantes Angebot.

Im abschließenden „MINT-Talk“ kamen besonders die jungen Nachwuchsforscherinnen und -forscher der verschiedenen Schulformen zu Wort und schilderten ihre positiven Eindrücke vom Fachtag – „Nächstes Mal wieder“ war die einhellige Meinung. Insgesamt blickt der Arbeitskreis MINT zufrieden auf einen interessanten und erfolgreichen 2. Fachtag MINT zurück.

Der Fachtag MINT wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.